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Venedig zwischen heilig und profan

Votivkirchen
Votivkirchen
Als die Pestepidemie vorüber war, die im 16. Jahrhundert zirka 60.000 Todesopfer unter den venezianischen Bürgern forderte, baute der Architekt Andrea Palladio eine dem Santissimo Redentore (dt. Erlöser) geweihte Kirche. Seit dieser Zeit veranstalteten der Doge und der Patriarch zusammen mit der gesamten Bevölkerung jedes Jahr am dritten Julisamstag eine Prozession und feierten die ganze Nacht auf vor der Giudecca-Insel ankernden Booten. Dasselbe geschah im 17. Jahrhundert, als der damalige Doge nach dem Ende der Pestepidemie 1631 Baldassare Longhena damit beauftragte, eine der Madonna della Salute geweihte Votivkirche zu errichten. Heute noch ziehen die Venezianer am 21. November in einer Prozession zur Salute-Kirche.
Die Bettlerorden
Die Bettlerorden
Ab dem 13. Jahrhundert hatten die Bettlerorden in Italien stets eine große Bedeutung. Die wichtigsten venezianischen Kirchen, die mit den Bettlerorden der Franziskaner und Dominikaner in Verbindung stehen, sind die Kirchen Santa Maria Gloriosa dei Frari und SS. Giovanni e Paolo. Bei beiden handelt es sich um herrliche Beispiele für die gotische Architektur des 13. Jahrhunderts. Sehenswert in der Kirche dei Frari sind die Altarbilder von Giovanni Bellini und Tiziano Vecellio, während die Dominikanerkirche stets als Pantheon für die Dogen und andere wichtige venezianische Persönlichkeiten, die in ihrem Innenraum bestattet sind, betrachtet wurde.
Scuole Grandi
Scuole Grandi
Ab 1261 wurden in Venedig die Scuole Grandi gegründet. Dabei handelte es sich um Laienbruderschaften, die sich der Verehrung Gottes und dem mitmenschlichen Beistand widmeten. Es gab Scuole Grandi (größere Bruderschaften) und Scuole Minori, (kleinere Bruderschaften), Handwerkszünfte und Vereinigungen, in denen die in Venedig lebenden Mitglieder ausländischer Gemeinschaften zusammentrafen. Insgesamt gab es sieben Scuole Grandi, die in beeindruckenden Gebäuden residierten, deren Innenräume Gemälde berühmter venezianischer Maler, u. a. Tintoretto, Vittore Carpaccio und Tiepolo, zierten.
Gärten in Venedig
Gärten in Venedig
Nicht jeder weiß, dass Venedig auch für seine über 500 größeren und kleineren Gärten berühmt ist, die sich hinter hohen Mauern entlang von Kanälen und Gassen verbergen. Der Besucher wird zu einer Entdeckungsreise durch einige Privatgärten geladen, die zu historischen venezianischen Palästen gehören.
Privatepaläste
Privatepaläste
Wollten Sie schon immer einmal sehen, was sich hinter den Fassaden der Paläste am Canal Grande verbirgt? Auf dieser Tour geben wir Ihnen Gelegenheit dazu: Sie lernen einige Privatpaläste und deren Eigentümer kennen. Wir erzählen Ihnen Kurioses und Geschichtliches aus verschiedenen Jahrhunderten, das heute noch die Paläste prägt.
Handwerker in Venedig: alte handwerkskünste entdecken
Handwerker in Venedig: alte handwerkskünste entdecken
Venedigs Handwerker sind ein einzigartiger und bedeutender Menschenschlag. Heute noch geben u. a. Maskenmacher, Gondelbauer, Glaser, Mosaikleger, Seidenweber und Goldschmiede die alten Handwerkskünste weiter, die von grundlegender Bedeutung in der Geschichte der Republik Venedig waren. Weitab der üblichen Touristenpfade können Sie heute noch diesen Meistern begegnen, die mit großer Hingabe und Leidenschaft ihrer Arbeit nachgehen.